Sonntag, 6. Dezember 2020

The Rum Cask Jamaica Rum 30 YO Hampden 1990

Liebe Rum Gemeinde,

eigentlich sollte das hier eine Nikolaus-Überraschung für euch werden und der Rum erst heute, zeitgleich mit diesem Review in den Verkauf gehen, aber durch einen Fehler im System erreichte die Frohe Kunde die Rum Welt bereits am gestrigen Samstag: TRC bringen noch einmal einen Hampden Jamaica Rum des Über-Jahrgangs 1990!



Mir gehen allmählich die Superlative für das Jahr 2020 aus! Das übliche Kontingent an Rum-Krachern ist eigentlich längst erschöpft und ich kann mich an kein einziges Jahr in der Vergangenheit erinnern, in dem wir eine derartige Ballung an Top Rums erlebt haben. Eigentlich dachte ich, dass Old Man Spirits mit ihrem 1999er Monymusk hier den Schlusspunkt gesetzt hätten und normalerweise klingt im Dezember das Jahr dann ja auch allmählich aus und die Top-Listen für das abgelaufene Jahr werden herausgeholt. Aber der ebenfalls deutsche Abfüller The Rum Cask mit Sitz in Pirmasens hat(te) etwas dagegen und sich für den Schlusspunkt nochmal einen der goldenen Jahrgänge kontinental gereiften Rums aufgehoben: Hampden 1990! Wow! 

Sie haben es also wirklich gemacht. Nach Anfang 2017 bringen The Rum Cask nun zum bereits zweiten Mal schon einen Jamaica Rum aus Hampden des legendären 1990er Jahrgangs auf den Markt, der für mich seit jeher der stärkste ist den die Brennerei je hervorgebracht hat. Dementsprechend war und ist das für mich beste Hampden Bottling überhaupt eben auch jener The Rum Cask Jamaica Rum 26 YO Hampden 1990 mit 61,9% vol., der nun schon vor fast vier Jahren als damals fünfte BAT-Abfüllung in die Flasche kam. Wohl kein anderer Rum-Jahrgang hat mich insgesamt während meiner Rum-Laufbahn wohl so sehr geprägt wie Hampden 1990! Meine Beziehung zu diesem Vintage und dem dazugehörigen Mark, C<>H, ist also eine sehr besondere und, ja, auch eine die nicht immer von Objektivität geprägt ist. So sollte man beispielsweise meine 98/100 Punkte für den Rum nicht allzu ernst nehmen. Ich meine, versteht das nicht falsch, ich sehe den Rum dort tatsächlich, aber das ist eben eine wirklich persönliche, subjektive und von außen in dieser extremen Form eigentlich nicht nachvollziehbare Bewertung. Der Rum war damals der, nach dem ich mich jahrelang gesehnt und aber bis dahin nicht bekommen habe. Als er dann kam, war das genau das, was ich haben wollte. Geliefert wie bestellt. 

Nun, nach wiederum fast vier Jahren 1990-Vakuum seit dem letzten TRC Release, sind die Vorzeichen natürlich andere. Es gibt da, anders als 2017, diese übergroße Benchmark, die genommen werden will. Die Perfektion war bereits am Start. Auf der anderen Seite ist die Sehnsucht nach einem neuen 90er selbstverständlich groß, denn meine Reserven sind beinahe erschöpft und ich könnte mir vorstellen, die der meisten anderen auch. Einige haben vielleicht noch etwas von dieser Rum Club Abfüllung, allerdings war diese für mich niemals eine Option zur Substitution des TRC, weil ich sie als wesentlich schwächer, unbalancierter und das Fass als solches suboptimal wahrgenommen habe. Alles in allem wie ein TRC auf Wish bestellt. Klar, ganz allgemein betrachtet war das sicher kein schlechter Rum, aber 1990 im Speziellen gesehen konnte er da eben in keiner Weise mithalten. 

Mit dem Erfolg der ersten wächst aber na klar auch die Erwartungshaltung an die zweite Version des The Rum Cask 1990 und mit ihr schließt sich auch so wenig der Kreis, denn sie ist nun schon die insgesamt zehnte BAT-Abfüllung von TRC und sie kommt zu einer Zeit, in der die allererste BAT-Abfüllung, ein vier jähriger Worthy Park damals, siebeneinhalb Jahre Bestehen feiern kann. Das ist schon enorm, auch und gerade wenn man sich vor Augen hält, dass nur die wenigsten in der Rum Szene selbst schon so lange überhaupt dabei sind. Damals, vor dem großen Boom, war das ganz viel Pionier-Arbeit und der 26 YO Hampden 1990 war 2017 wie die Krönung dieser Entwicklung. Und ganz ehrlich, als ich hörte, dass nun die zweite Version im Anflug ist, da wusste ich, anfangs und angesichts meiner schon beinahe Verehrung für die erste Version, gar nicht ob ich eigentlich und überhaupt wollte, dass diese ihr gefährlich wird. Am Ende aber siegt natürlich der Gedanke an qualitatives Streben, und so sehe ich mir den guten Tropfen nun einfach mal an - natürlich im Quervergleich zum ersten Release!

Aus Gründen der Transparenz sei an dieser Stelle aber noch erwähnt, dass ich ein Sample zur Verkostung dieses Rums, sowie eine ganze Flasche des Rums zu Fotozwecken gratis erhielt. Auf meinen Geschmack und die Bewertung hat dies selbstverständlich aber keinen Einfluss. 



Verkostung des The Rum Cask Jamaica Rum 30 YO Hampden 1990:

Preis: die unverbindliche Preisempfehlung für den 1990er Hampden hätte bei 289,90€ liegen und Release am 6. Dezember 2020 um 11:00 Uhr sein sollen. Durch einen Systemfehler, ist der Rum allerdings bereits am Samstag, den 5. Dezember im Shop aufgetaucht und wohl direkt ausverkauft worden. 

Alter: von November 1990 bis November 2020 durfte der Rum insgesamt genau 30 Jahre im Fass reifen. 

Lagerung: Continental Aging - der Rum lagerte während der gesamten Zeit seiner Reifung in Europa. 

Fassnummer: unbekannt. Dass Fass ergab aber insgesamt noch ca. 260 Flaschen a 0,5 Liter + einiges an Samples.

Angel's Share: etwa 35% des Fassinhaltes gingen an die Engel. 

Alkoholstärke: der Rum kommt in Fassstärke daher und weist einen Alkoholgehalt von 55,6 % vol. auf. 

Destillationsverfahren: der Rum entstammt einer Double Retort Pot Still. Vermutlich handelte es sich dabei um die John Dore Still, die seit 1960 bei Hampden aktiv ist. Alle anderen heute noch verhandenen Stills sind aus mindestens 1994 oder sogar noch jünger. Nicht ausschließen kann ich allerdings, dass 1990 noch weitere Stills aktiv waren, von denen heute nichts mehr bekannt ist. Aus einer solchen kann der Rum theoretisch natürlich auch kommen. 

Mark: C<>H (Continental Diamond Hampden)

Farbe: kräftiges, goldenes Stroh, ich erkenne keine relevanten Unterschiede zum Vorgänger.

Viskosität: der Rum bildet einen öligen Film an der Glaswand und läuft letztlich in weiten, regelmäßigen und parallelen Schlieren träge am Glas hinab. 

Nase:
 Treffer! Mich empfängt ab Sekunde 1 eine überaus kräftige und für C<>H stiltypische Hampden Nase, die sich erstmal nicht groß von jener des legendären Vorgängers unterscheidet. Der Alkohol wirkt bei beiden Rums zunächst noch eher ungestüm, weswegen sie natürlich von mir auch noch etwas Zeit im Glas bekommen. Nach einiger Zeit kann man zwischen beiden dann aber auch deutlichere Unterschiede wahrnehmen. So kommt der 30 YO schon deutlich gesetzter daher als sein 26 jähriges Pendant und hat nicht mehr ganz diese schier unfassbare Power, Brachialität und Durchschlagskraft, die für mich bis heute in dieser Qualität auch noch immer unerreicht ist. Wo beim 26er die Ester der alleinige Chef im Ring sind, ist beim 30er auch Platz für komplexere Parts und auch schon klar mehr Fassaromen, wie sie jüngeren Hampden oft fehlen und wie sie auch der 26er in dieser Form nicht hatte. So finde ich, neben natürlich all dem Klebstoff, den Lösungsmitteln, der gegrillten Ananas und dem markanten 1990er Obstsalat, die auch der 30er natürlich hat, wir sprechen ja immer noch über einen C<>H, doch schon einiges mehr an Vanille und auch Eichenholz z. B., was mir aber gut gefällt und den Hampden auch definitiv zugänglicher macht als sein Vorgänger es war. Dazu ist die mediterrane Schiene noch präsenter, ich finde doch einiges an Antipasti in diesem Tropfen. Nach hinten heraus hat der Rum etwas vegetales. Die Ester-Dominanz findet in dieser extremen Form also nicht mehr statt. Dazu machen auch die 55,6% vol. den Rum natürlich sehr smooth, der Rum weist kaum alkoholische Schärfe auf. Das ist beim 26er zwar auch positiv hervorzuheben gewesen, fand mit 61,9% vol. aber noch auf einem anderen, höheren, Level statt. Hier ist das entspannter! Auch dadurch fehlt es ihm zwar etwas an Intensität, die er aber wie oben schon beschrieben durch Tiefe und Komplexität wett macht, die klar ausgeprägter sind. Man findet und entdeckt immer noch wieder neues in ihm und das wiederum macht wahnsinnig Spaß, trotz und weil es eben nicht so anstrengend ist, sich mit ihm auseinander zu setzen. 

Gaumen: frisch am Gaumen drischt der Rum zunächst einmal mit allem was einen 1990er Hampden so ausmacht auf diesen ein! BÄÄÄM!! Im direkten Vergleich nicht ganz so krass wie beim 26 YO, aber das merkt man tatsächlich auch nur dann. Probiert man ihn einzeln, ist das brachial wie eh und je! Der Alkohol mischt sich beinahe gar nicht ein, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Er ist so wenig präsent, dass er einen nicht überfordert, aber ausreichend am Start, um dass der Rum nicht verwässert wirkt, was vielen 1990er Hampden früher zum Verhängnis wurde. Das hier ist nahe am Optimum. Der Rum ist das, was man im Duden vermutlich unter "mundfüllend" finden würde. Innerhalb kürzester Zeit breitet sich der Hampden im gesamten Mundraum aus und belegt alles mit dieser einzigartigen, rummigen Note, die sich gerade hierzulande durch diverse Backaromen, Rumkugeln, Rum-Traube-Nuss-Schokolade etc. ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hat, weil sie fast überall in geringer (aber spürbarer!) Menge enthalten ist. Der Rum ist nicht ganz so mächtig und heavy-bodied wie der 26 YO damals, das war einfach ein Ausnahme-Tropfen, aber er kommt dem schon sehr nahe. Habe ich den Rum 2017 schon als brachial-elegant beschrieben, so tendiert dieser hier nochmal deutlicher in Richtung elegant. Dennoch ist der Rum zu Beginn deutlich adstringierend, wird dann aber cremiger und öliger und profitiert von seiner Fassstärke. An Assoziationen habe ich über allem die gegrillte Ananas, dazu frisch geschnittenes Geäst, deftige Chorizo (eine der wenigen Ausnahmen, wo mir Umami Noten im Rum zusagen!), mediterrane Antipasti, Humus und saure Zitrusnoten, wobei insbesondere der Säure-Faktor bei dieser Abfüllung eine merklich geringere Rolle spielt als bei früheren 1990er Hampdens. Schade für die einen, Freude für die anderen. Die Tendenz geht hier eher ins fruchtige und erdige. Peripher kommt immer mal wieder Hubba Bubba Kaugummi durch. Tannine sind auch da, spielen aber kaum mit rein. Am Gaumen machen sich die 30 Jahre im Fass nicht durch Holz ansich bemerkbar.  

Abgang: leicht muffiger Abgang, mit kurzen Bitter-Anflügen, Gewürzen und auch merklich Holz. Insgesamt kommt er nicht ganz so extrem, wie man das von Hampden 1990 zum Teil immer gewohnt war, aber es ist noch immer ein schöner, intensiver, langer, beinahe unendlich anmutender Abgang. 

-------------------------------------------------------------------------------------------------

Fazit:
 bereits zum zehnten Mal heißt es heute bereits: Recommended by Barrel Aged Thoughts - und selten war es so spannend! Denn es fällt mir ausgesprochen schwer zu mutmaßen, ob diese 30 jährige Abfüllung bei euch da draußen besser oder schlechter ankommen wird als die 26 Jahre alte Version. Ich gehe ganz stark davon aus, dass sich das Lager da vielleicht sogar teilen wird in jene, die das absolut brachiale aus der ersten Abfüllung über alle Maßen schätzen und das hier vermissen und dementsprechend Version I vorziehen werden und jene die total darauf stehen, dass man hier alles bekommt was 1990 ausmacht, der Rum aber vergleichsweise zugänglich und merklich entspannter daher kommt. Ich würde mich da zu beiden Fraktionen zählen. Mehrfach saß ich beim Crosstasting vor den Gläsern, fand das entspannte beim 30er richtig gut, probierte dann wieder den 26er und dachte: aber voll in die Fresse ist halt auch geil! Dann allerdings probierte ich wieder den 30er und fand das entspannte wieder genau richtig. Und immer so weiter. Ich glaube dementsprechend, dass beide Varianten sich gegenseitig ergänzen und keine die andere komplett verdrängen könnte. Müsste ich mich allerdings für nur einen entscheiden, wäre ich aber beim 26er, so ehrlich muss ich sein (im Zweifel für den Bumms😉). Ich schrieb damals in meinem Fazit: "Ein Rum, der nicht eingeordnet, sondern meines Erachtens übergeordnet wird.". Und das würde ich auch heute noch unterschreiben. Klar, der hatte damals auch den Bonus, dass er als erster 1990er in Fassstärke kam, aber er hat eben auch den Zenit des Jahrgangs meines Erachtens einfach am präzisesten getroffen. Die Benchmark ist und bleibt für mich daher gesetzt. Zu meinem Glück muss ich mich nicht entscheiden und so freue ich mich über den 30 YO als schöne Ergänzung im Hampden Portfolio! 

-94/100-


PS: Nutzer der Rum Tasting Notes App finden diese Abfüllung auch hier:



Bis demnächst
Flo

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich finde es nach wie vor Klasse, dass solche Rums rauskommen aber gefühlt hat man da nie eine Chance an sowas zu kommen. Also zumindest nicht direkt vom Händler, mit einem Aufschlag von 50-70% kann man sowas dann bei eBay und anderen Plattformen wiederfinden. Das finde ich als Genießer echt Schade.
Vielleicht sollte man hier auch mal über ein Los-System nachdenken, ähnlich Cadenheads, Bruichladdich und co. Hier lässt sich natürlich auch vortrefflich über das Thema Fairness streiten aber auf diesen Weg kann man die Flaschen auch anders verteilen. Bedeutet halt etwas mehr Aufwand aber auf diesem Weg lassen sich wohl mehr Genießer als Flipper erreichen. Ist eine rein subjektive Meinung von mir, ich finde es aber immer wieder bezeichnend, wenn solche Releases binnen Sekunden vergriffen sind und dann teilweise noch vor Auslieferung auf verschiedenen Plattformen angeboten werden. Ist bei Rum zwar noch nicht ganz so schlimm wie bei Whisky, Namen wie Caroni, Hampden und zunehmend auch Neisson werden aber für solche Flipper halt immer interessanter.
Irgendwann mal eine eigene Flaschen und nicht nur ein Sample eines 1990er Hampden zu besitzen - insbesondere für einen Literpreis unter 600€ - halte ich inzwischen für mich für ausgeschlossen. Schade.

Freut mich aber für jeden, der hier noch einen abbekommen hat und ihn tatsächlich auch öffnet. Hampden ist für den Gaumen, nicht für die Vitrine.

Flo hat gesagt…

Die Zeiten in denen man solche Rums bequem kaufen kann sind lange vorbei, das ist richtig. Wer allerdings gute Kontakte zu Abfüllern und Händlern z.B. unterhält und/oder auch dem Rauschen in den soz. Netzwerken aufmerksam lauscht, der ist hier definitiv im Vorteil und nicht mehr so ganz unbedingt vom Glück abhängig. Klar, das setzt natürlich ein höheres Maß an Engagement voraus, aber so ist das halt, wenn man etwas haben möchte, von dem es wesentlich weniger Angebot als Nachfrage gibt. Da bekommen unter'm Strich die Leute was, die dafür auch am meisten getan haben. Finde ich wiederum fairer, als wenn man es an den Lostopf gibt.

Beste Grüße
Flo

Anonym hat gesagt…

"Da bekommen unter'm Strich die Leute was, die dafür auch am meisten getan haben."

Vielleicht ist es eher meine subjektive Wahrnehmung aber unterm Strich bekommen gefühlt irgendwelche Sekundärmarkt-Anbieter einen Großteil der Flaschen. Kaufen kann ich sie schon alle, teilweise sogar bequem. Nur muss ich dann horrende Aufpreise in Kauf nehmen. Und bekomme ich sie nicht in dieser Welle, dann spätestens beim zweiten, dritten oder vierten Rundgang auf eBay und jeder möchte natürlich neben seinen Gebühren auch noch ein nettes Plus da stehen haben.
Gefühlt die Hälfte der Flaschen landet in Vitrinen, Kellern oder sonstigen Aufbewahrungsorten und wird später zu Geld gemacht. Getrunken wird leider nur noch ein geringer Anteil.
Ist aber ja nicht nur bei Rum so, gleiches gilt ja auch für Whisky, da oft aber noch in viel krasserem Maße.

Alle glücklich machen kann man am Ende eh nicht, dafür ist einfach zu viel Nachfrage da. Eine Rundum-Sorglos-Lösung ist also nicht zu schaffen

Flo hat gesagt…

"Vielleicht ist es eher meine subjektive Wahrnehmung aber unterm Strich bekommen gefühlt irgendwelche Sekundärmarkt-Anbieter einen Großteil der Flaschen."

Genau das ist der Punkt: subjektive Wahrnehmung. Wenn nach einem Release direkt 10 oder 20 Flaschen irgendwo auftauchen, dann wirkt das extrem überproportional. Aber wenn man sich mal das Volumen eines Releases anschaut (meist ca. 200-300 Flaschen bei Single Casks), dann kann man da objektiv meines Erachtens eher nicht von einem Großteil sprechen. Bei Velier ist das sicher noch ein wenig mehr ausgeprägt, aber gerade die Abfülungen von RA oder TRC finde ich eher selten auf dem Sekundärmarkt wieder. Dass man zu späteren Zeitpunkten sicher auch mal den einen oder anderen Euro mitnimmt mag sein, wenn die Flasche inzw. mehr wert ist als einem der Inhalt schmeckt, aber ich bin mir noch immer sicher, dass das beim Großteil der Käufer nicht die Motivation beim Kauf ist.


"Alle glücklich machen kann man am Ende eh nicht, dafür ist einfach zu viel Nachfrage da. Eine Rundum-Sorglos-Lösung ist also nicht zu schaffen"

Korrekt. Deshalb halte ich es für fair, dass es sich lohnt sich zu kümmern. Denn ich persönlich kenne niemanden der sich viel kümmert und dauernd leer ausgeht. Dass man AUCH MAL leer ausgeht kommt na klar vor, auch bei mir z.B., aber die Regel ist es eher nicht.

Kommentar posten