Sonntag, 14. Oktober 2018

Velier 13 YO STCđŸ–€E Cambridge 2005

Liebe Rum Gemeinde,

zur Verkostung kommt heute der erste der vier brandneuen Jamaica Rums von Velier, welche alle von National Rums of Jamaica Ltd. stammen und in der Long Pond Distillery gebrannt wurden: der 13 YO Cambridge STCđŸ–€E 2005!



So, und vermutlich ging das bereits jetzt einigen schon zu schnell, die sich noch nicht so intensiv mit Jamaica Rum und seiner Geschichte befasst haben, weswegen ich hier gerne vorab einen kleineren Bogen schlagen möchte. National Rums of Jamaica Ltd.? Long Pond? Cambridge? STCđŸ–€E? Ja, eines nach dem anderen!


Zur Einleitung:

Im Grunde genommen muss man sich das ganze Konstrukt Ă€hnlich vorstellen wie beim Demerara Rum, dessen Geschichte Ă€hnlich verworren, inzwischen allerdings weit fortgeschrittener dokumentiert ist und der Öffentlichkeit zugĂ€nglich gemacht wurde, in erster Linie durch eine umfassende Arbeit von Marco Freyer. Zusammengefasst: beim Demerara Rum haben wir mit Demerara Distillers Ltd. (DDL) eine ĂŒbergeordnete Firma und mit Diamond eine Destillerie, die dieser Firma gehört. Diese Destillerie stellt den Rum von Diamond her, allerdings auch viele andere Rum Stile von Brennereien aus Guyana, die ihre Tore lĂ€ngst geschlossen haben, teilweise schon seit Jahrzehnten. Dazu zĂ€hlen z.B. Enmore, Port Mourant, Uitvlugt, Versailles, Albion, Skeldon oder La Bonne Intention. Dies tut Diamond, indem es, teilweise mit den alten und erhaltenen Destillierapparaten der geschlossenen Destillerien, deren Stile (genauer bezeichnet durch ein so genanntes Mark) weiter produziert. So gibt es auch heute noch beispielsweise Port Mourant Rum (Mark: PM), obwohl die Destillerie Port Mourant schon seit Jahrzehnten nicht mehr existiert. Aber die Double Wooden Pot Still aus Port Mourant, die ist noch immer erhalten und produziert in der Destillerie Diamond weiter u.a. das Mark PM. Die Destillierapparate vieler anderer ehemaliger Destillerien sind heute lĂ€ngst verschrottet, aber teilweise ist es möglich, auch deren alte Stile durch die noch existierenden Apparate anderer Destillerien quasi nachzuahmen. Dies gilt z.B. fĂŒr Albion. Da war man bei jeder neuerlichen Schließung einer Brennerei und damit verbundener UmzĂŒge in andere Brennereien leider sehr pragmatisch. 
Was bedeutet das nun fĂŒr unseren heutigen Rum oder die vier neuen Rums von Velier im Allgemeinen? Nun, wir haben mit National Rums of Jamaica Ltd. (NRJ) erneut eine ĂŒbergeordnete Holding, die nicht selbst Rum herstellt, sondern, unter deren Dach verschiedene Destillerien Rum herstellen. NRJ hat sich im Jahr 2006 gegrĂŒndet und bildet einen Zusammenschluss der drei Destillerien Clarendon (Monymusk), Long Pond und Innswood, von denen Innswood aber schon seit 1996 nicht mehr aktiv ist und Long Pond zwischenzeitlich nicht mehr aktiv war, seit 2017 aber wieder ist. NRJ gehört zu je einem Drittel dem Staat Jamaica in Form der National Sugar Company, der West Indies Rum Distillery auf Barbados (gehört inzwischen wiederum Ferrand in Frankreich) und DDL in Guyana. 
Innswood und Clarendon sind jeweils vergleichbar junge Destillerien, die erst um die Mitte des 20. Jahrhundert herum ihren Betrieb aufnahmen. Die Geschichte Innswoods war eine recht kurze, denn man produzierte nur von 1959 bis 1992 Rum. Danach wurden hier nur noch die RĂ€umlichkeiten genutzt, z.B. fĂŒr die Lagerung und das Blending der Rums.[1] Die Geschichte Clarendons beginnt entweder im Jahr 1938 oder 1949. Hier wird bis heute Rum produziert, u.a. auch der Rum, den wir als Monymusk kennen und der auf das Monymusk Estate zurĂŒckgeht, dessen Historie wiederum schon ĂŒber 200 Jahre zurĂŒckreicht. Clarendon gehört allerdings nur zu 73% zu NRJ. Die restlichen 27% gehören Diageo, dem weltgrĂ¶ĂŸten Spirituosen-Konglomerat, was wiederum dazu fĂŒhrt, dass ca. 90% des gesamten Outputs von Clarendon an Diageo gehen.[2] Die dritte der Destillerien im Bunde ist die im Parish Trelawny gelegene Long Pond Distillery, und nun wird es spannend. Nicht nur, weil die Geschichte Long Ponds wesentlich lĂ€nger und geschichtstrĂ€chtiger ist und bereits im Jahr 1753 beginnt, als die Familie Reid die Destillerie und ihr Anwesen begrĂŒndeten[3], sondern vor allem deshalb, weil Long Pond quasi das jamaikanische Äquivalent zur Diamond Destillerie in Guyana ist. Wie Diamond in Guyana, so hat auch Long Pond auf Jamaica im Laufe der Jahrzehnte (und vielleicht sogar Jahrhunderte) immer wieder verschiedene Destillerien oder aber zumindest ihre Destillierapparate oder auch nur deren Stile ĂŒbernommen und stellt deshalb heute sehr viele verschiedene Rums her, die auch bei Long Ponds durch die so genannten Marks unterschieden werden. Zwar kennt Jamaica Rum bereits im Grundsatz eine Einteilung seiner Rums in vier verschiedene Stile, die sich am Estergehalt der Rums richten, allerdings unterscheidet da auch jede Destillerie auch noch einmal fĂŒr sich selbst. Die vier allgemeinen Jamaica Stile sind:

Jamaican Ester Mark: Ester (gr/hlpa)
Common Clean 80-150
Plummer 150-200
Wedderburn 200-300
Continental Flavoured 700-1600



Long Pond unterscheidet seine Stile nicht nur in vier verschiedene Stile, sondern in insgesamt zwölf! Diese wiederum können dann, meist, einem der vier ĂŒbergeordneten Jamaica Stiele zugeordnet werden, wobei Long Pond auch Marks fĂŒhrt, die einen Estergehalt aufweisen sollen, welcher keinem der vier Stile zuzurechnen ist. Das trifft unter anderem auf CRV und CQV zu, aber auch auf LPS und auf das Mark um das es heute ganz besonders geht: STCđŸ–€E!

Long Pond Mark Ester Level (gr/hlpa)
CRV 0-20
CQV 20-50
LRM 50-90
ITP/LSO 90-120
HJC/LIB 120-150
IRW/VRW 150-250
HHHS/OCLP 250-400
LPS 400-550
STCđŸ–€E 550-700
TECA 1200-1300
TECB 1300-1400
TECC 1500-1600


Cambridge:

Und so kommen wir dann auch zu Cambridge, denn Cambridge ist, bzw. war genau eine solche Destillerie, die es heute schon seit Jahrzehnten nicht mehr gibt, deren Destillierapparat, vielleicht aber auch nur dessen Stil und Mark, aber in Long Pond weiterlebt. Wann genau Cambridge Estate gegrĂŒndet wurde und wann dort damit begonnen wurde Rum herzustellen, ist mit Sicherheit nicht zu bestimmen. Nach allem, was ich in Erfahrung bringen konnte, geht Cambridge Estate, ebenfalls in Trelawny gelegen, auf die Familie Barrett zurĂŒck und wurde um das Jahr 1795 gegrĂŒndet. Schon bereits damals wurde dort wohl auch schon Rum produziert.[4] Bittere Randnotiz ist, dass die genauesten Zeugnisse der AktivitĂ€t von Cambridge aus der Zeit von 1795 bis 1832 stammen, da in dieser Zeit Sklaven auf Cambridge gehalten wurden und das University College London die Geschichte der britischen Sklaverei in Übersee sehr umfangreich dokumentiert hat. Hier trifft unsere Lieblingsspirituose leider immer wieder auf das wohl dunkelste Kapitel seiner Geschichte, welches aber niemals unerwĂ€hnt bleiben sollte.
In einer Liste von jamaikanischen Estates im Jahr 1837 wird Cambridge dann ebenfalls nochmal aufgefĂŒhrt. EigentĂŒmer zu dieser Zeit war Edward Barrett.[5] Anschließend, nach der Zeit der Sklaverei, sind Informationen leider Mangelware. Bekannt ist lediglich, dass Cambridge sich lange im Besitz der Familie Thompson befand, bevor es im Jahr 1947 seine Pforten fĂŒr immer schloss und sein Erbe anschließend in Long Pond weiterlebte. Dies geschah entweder unmittelbar, indem man eine oder mehrere Stills aus Cambridge nach Long Pond transferierte und mit denen dort weiterdestillierte, oder aber mittelbar, indem man den Stil von Cambridge mit in Long Pond bereits vorhandenen Brennapparaten nachahmen konnte. Was aber ist der Stil von Cambridge? Nun kommen wir zum schon mehrfach genannten Mark dieser verlorenen Destillerie, STđŸ–€E. Laut Luca Gargano steht dieses fĂŒr Simon Thompson Cambridge Estate.[6] Das Mark wird von Long Pond heute noch verwendet und definiert intern Rums, die nach dem Brennen einen Estergehalt von 550 - 700 gr/hlpa aufweisen. Simon Thompson wiederum war ein frĂŒherer Besitzer von Cambridge Estate, welcher in einer Liste von Estates von 1878 aufgefĂŒhrt ist.[7] Der Estergehalt des Marks entspricht nahezu dem des Marks HLCF bei Hampden, ist aber streng genommen keinem der vier Jamaica Stile zuzuordnen. Velier hat das Mark dennoch dem Coninental Flavoured Stil zugeordnet, da hier mit 700 gr/hlpa Estern zumindest noch eine theoretische Schnittmenge besteht.


FĂŒr uns Connaisseure heute aber ist Cambridge vor allem auch deshalb hoch spannend, weil es sich dabei nicht nur um eine lange geschlossene Destillerie Jamaicas handelt, sondern weil es deren Stil meines Wissens nach bis heute niemals abgefĂŒllt zu kaufen gab, geschweige denn in lĂ€nger gelagerter Form. Velier hat nun elf FĂ€sser eines 13 Jahre tropisch gelagerten Cambridge STCđŸ–€E aus dem Jahrgang 2005 mit 62,5% vol. abgefĂŒllt, der in Long Pond in einer Double Retort John Dore Pot Still fĂŒr NRJ gebrannt wurde. Und ja, das ist zwar alles auf den ersten Blick vielleicht ziemlich kompliziert und undurchsichtig, aber ich hoffe, dass ich euch dieses GesamtgefĂŒge etwas entwirren und auf diese Weise ein wenig Licht ins Dunkel bringen konnte. 


Verkostung des Velier 13 YO Cambridge 2005:

Preis: der Ausgabepreis des Rums betrĂ€gt ca. 150,- Euro. 

Alter: von 2005 bis 2018 reifte der Rum 13 Jahre lang im Eichenfass.

Lagerung: die Reifung fand zwischen 2005 und 2018 in den Tropen auf Jamaica statt.

Fassnummern: unbekannt. Es wurden 11 FĂ€sser verwendet und 3648 Flaschen abgefĂŒllt 

Angel's Share: >63%

AlkoholstĂ€rke: High Proof - der Rum hat eine TrinkstĂ€rke von 62,5% vol.

Destillationsverfahren: Double Retort Pot Still.

Mark: STCđŸ–€E (Simon Thompson Cambridge Estate)

Farbe: Kupfer, dunkler Bernstein. Optisch kommt die tropische Reife klar durch.  

ViskositĂ€t: der Rum zeichnet lange, dĂŒnne, regelmĂ€ĂŸige Schlieren und perlt optisch durchaus ansprechend anschließend an der Glaswand.

Nase: deutlich Jamaica und auch klare und eindeutige Ester. Ich war ja gespannt, was mich hier erwartet und mein erster Gedanke und Eindruck ist erst einmal ein positiver. Mir gefĂ€llt, was da vor mir im Glas steht. Die Ester kommen anders als bei Hampden z.B.. Sie sind subtiler, weniger brachial. Das mag ich hier gerade echt gerne, zumal der Rum dadurch tatsĂ€chlich auch eine echte ErgĂ€nzung zu bisherigen Stilen darstellt. Dem Mark nach ist STCđŸ–€E zwar das Äquivalent zu HLCF, der Cambridge kommt aber vollkommen anders als dieser daher. Ausgewogener und reifer natĂŒrlich, durch das deutlich höhere Alter, aber auch insgesamt geht das einfach in eine smoothere Ecke. Alkoholische SchĂ€rfe nehme ich wahr, allerdings nur dezent.
Im Bouquet habe ich, neben der Ester, zunĂ€chst einmal eine starke Note von Nagellackentferner und Klebstoff, die in Marzipan und gegrillte Ananas in eine feine SĂŒĂŸe ĂŒbergehen. Hier sind die Ester wirklich sehr prĂ€sent. Dahinter empfĂ€ngt mich dann aber auch schon eine deutliche, dunkle Holznote vom Fass, die mich hier in diesem Maße durchaus ĂŒberrascht nach 13 Jahren. Nach lĂ€ngerer Zeit im Glas erinnert mich der Cambridge dann doch etwas mehr an Hampden und es kommen auch die fĂŒr Hampden so typischen AnklĂ€nge von Zitrone und Humus durch. Wer weiß, vielleicht riecht HLCF nach 13 tropischen Jahren ja sehr Ă€hnlich. Noch allerdings sind da deutliche Unterschiede. Vor allem ist der Cambridge wesentlich weniger fruchtig als ein Hampden HLCF.

Gaumen: ich habe eine kurze SĂŒĂŸe zu Beginn und erkenne dann auch sehr schnell klar und deutlich Jamaica. Das ist mir, trotz des neuen Stils, im Grundsatz durchaus alles wohlbekannt. Alkoholische SchĂ€rfe habe ich zu Beginn, allerdings bekomme ich diese auch sehr fix gezĂŒgelt. Das passt so. Der Rum ist zunĂ€chst adstringent, wird dann angenehm cremig. Vor allem aber hat er wirklich Kraft! Von allen Aromen kommen gegrillte Ananas, Nuss und Stroh, sowie das Holz vom Fass und eine damit einhergehende leichte Bitterkeit mit am deutlichsten heraus. Das ist im letzten Punkt allerdings nicht negativ zu verstehen, sondern positiv. Ich empfinde den Cambridge als extrem gut und auch den Punkt gereift. Dahinter habe ich auch Toffee und GewĂŒrze, die ich allerdings nicht eindeutig und im Einzelnen zuordnen kann und wieder das medizinische. Interessant finde ich, dass ich auch starke Erinnerungen an alte Long Pond aus den 1980er Jahren habe, vor allem durch Stroh und Nuss. Spannend! Als kleinen Sitekick habe ich dann immer wieder leichte Erinnerungen an Erdbeerkaugummi und damit zwangslĂ€ufig an den den im letzten Jahr erschienenen Savanna HERR. Sehr faszinierend! Der kann was!

Abgang: schöner, langer, bleibender Nachhall! Die Holznote ist auch hier wieder da, dazu GewĂŒrzanklĂ€nge, WeihnachtsgebĂ€ck, Anis. Zum Ende hin ist da auch noch etwas leicht medizinisches. Der Rum wird trocken.

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Fazit: der Rum gibt von der Nase, ĂŒber den Gaumen bis hin zum Abgang ein sehr stimmiges Gesamtbild ab. Zwischendurch habe ich ein paar Mal gedacht, dass er mir an manchen Stellen vielleicht sogar schon fast etwas zu stimmig ist, aber gerade am Gaumen zeigte er sich dann doch auch immer wieder vielschichtig und komplex und bot dann auch Überraschungen. Den HERR-Twist beispielsweise empfand ich als wirklich gelungen. Was ein Auftakt also fĂŒr die vier Long Ponds! So darf es gerne weitergehen und ich hoffe, wir werden davon noch mehr sehen! FĂŒr mich ist Cambridge ein echter und grundsĂ€tzlicher Zugewinn fĂŒr die Rum Landschaft und ich freue mich, dass uns der Stil auf diese Weise zugĂ€nglich gemacht wird und wir darĂŒber hinaus auch ĂŒberhaupt erst einmal von der Existenz einer ehemaligen Destillerie namens Cambridge erfahren haben. So funktioniert lebendige Geschichte!



Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist, dass das Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis mit ca. 150,- Euro fĂŒr eine Flasche allerdings auch schon sehr ausgereizt ist. Ich empfinde den Rum nicht als zu teuer, zumal nicht, da das Mark STCđŸ–€E momentan noch das Alleinstellungsmerkmal und auch eine Limitierung genießt, er wirklich Klasse hat und sich das PreisgefĂŒge beim Rum darĂŒber hinaus leider im Grundsatz bereits drastisch nach oben hin verĂ€ndert hat, aber viel mehr hĂ€tte er aus meiner Sicht, trotz dieser Argumente und trotz der 13 Jahre tropischer Reifung, dennoch nicht kosten dĂŒrfen. Ich glaube letztlich, dass man da insgesamt schon ziemlich genau den Preis getroffen hat, der auf dem First Market noch bezahlt wird, ohne gleichzeitig einen Secondary Market zu schaffen, auf dem der Rum dann deutlich teurer zu haben wĂ€re.

-89/100-


Ein großes Dankeschön geht heute einmal mehr an den Freddy fĂŒrs Sample zur Vorab-Verkostung! Klasse!

Was nun natĂŒrlich ebenfalls wirklich groß ist, ist die Vorfreude auf den nĂ€chsten der vier Long Ponds und diese ist, nach dem wirklich tollen Cambridge, auch nochmal gestiegen!


Bis dahin,
Flo


Sources:

[1] https://cocktailwonk.com/2016/03/innswood-the-jamaican-rum-distillery-that-time-forgot.html
[2] https://cocktailwonk.com/2016/03/inside-jamaicas-clarendon-distillery-home-to-monymusk-rum-and-a-certain-captain.html
[3] https://cocktailwonk.com/2016/04/an-exclusive-visit-to-jamaicas-historic-long-pond-rum-distillery.html
[4] https://www.ucl.ac.uk/lbs/estate/view/3321
[5] http://sites.rootsweb.com/~jamwgw/1837esta.htm
[6] https://cocktailwonk.com/rum-marques
[7] http://www.jamaicanfamilysearch.com/Members/dprop02.htm




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